Das große Klimarätsel: Woher kommt das viele CO2?

Irdische Atmosphäre: Schauplatz Hochkomplexer und weitgehend unverstandener Klimaprozesse

Kohlenstoffdioxid (CO2), unser ebenso lebenswichtiges Element wie der Sauerstoff – ist buchstäblich „in aller Munde“ – insbesondere beim Ausatmen: Während sich die eingeatmete Luft aus rund 21 Prozent Sauerstoff und nur 0,04 Prozent CO2 zusammensetzt, hat die ausgeatmete Luft 4,0 Prozent CO2 (wer’s nicht glaubt: Näheres hier). Wir menschlichen „Umweltschweine“ verhundertfachen das CO2 also mit jedem Atemzug. Das Atemvolumen beträgt bei einem ruhenden Menschen 8 Liter/Minute, in Bewegung das Doppelte bis Vierfache. Bei 10 Litern pro Minute wären das pro Kopf – bei weltweit durchschnittlich 70,5 Jahren Lebenserwartung – bis zum letzten Atemzug des Menschen also rund 370.548 Kubikmeter Luft. Das entspricht dem Volumen von 15 über 200 Meter langen Zeppelinen. Bei acht Milliarden Menschen kommt so Luftvolumen von 120 Milliarden Zeppelinen zusammen, die man sich allerdings nicht gleichzeitig in der Luft vorstellen muss. Aber alle diese „Zeppeline“ atmen das Hundertfache an CO2 aus – ohne etwas getan zu haben außer nur zu existieren! Ein Glück, dass CO2 für die Erderwärmung kaum eine Rolle spielt (womit das Thema allerdings nicht vorweggenommen werden soll). Wir Menschen geben übrigens auch Methan ab – und das nicht wenig.

Noch eine Rechnung: Jeder Mensch ist nicht nur eine CO2-Schleuder, sondern auch ein Heizkörper, wie dieser wissenschaftliche Artikel aufzeigt. Die Wärmestrahlung eines Menschen beträgt bei durchschnittlichen 2,4 Kilowattstunden (kWh) pro Tag, auf 365 Tage gerechnet also 876 kWh im Jahr. Mal 70,5 Jahre mittlere Lebenserwartung sind das 61.758 kWh pro Kopf bzw. 61,758 Megawattstunden – pro Menschenleben. Mal acht Milliarden Erdenmenschen sind dies 494.064 Terrawattstunden Wärmestrahlung, die allein unsere Spezies an die Erdatmosphäre abgibt.

Ausgeblendete Faktoren

Doch diese Wärmebilanz der rein biologischen Existenz ist nicht alles: Der Mensch muss ja auch wohnen. Dafür verursacht er – bei uns in Deutschland –  8.800 kWh pro Jahr Energieabstrahlung, also das 10-fache dessen, was der Körper an Wärme emittiert (siehe hier). Und damit nicht genug: Zu allem Überdruss macht auch noch die Sonne, was sie will; niemand legt sie an die Kette. Alleine die normale Sonneneinstrahlung auf der Erde beträgt 1,5 mal 10 hoch 18 Kilowattstunden pro Jahr, das ist fast das 20.000-fache dessen, was die Menschheit insgesamt an Energie verbraucht. Und deren Eruptionen sind so intensiv, dass durch Sonnenwinde ausgelöste Nordlichter teilweise bis Südeuropa zu sehen sind. Außerdem wollen fast alle Erdenbürger in die nördliche Erdhalbkugel pilgern, auf der schon 90 Prozent der Menschheit auf nur 39 Prozent der Landfläche leben (und auf der natürlich auch die CO2-Messstation Mauna Loa steht). Dafür bedarf es der Überbauung des wärmeabsorbierenden Landes. Es entstanden Wärme- und Hitzeinseln, die überhandnahmen. Inzwischen beträgt etwa in Deutschland die Landwirtschaftsfläche, die früher CO2 absorbieren konnte, nur noch die Hälfte der gesamten Landesfläche; die andere Hälfte ist überbaut. Die Wissenschaft diskutiert solche Aspekte leider nicht.

All das habe soll aber nichts mit der Erderwärmung zu tun haben, wird uns unverdrossen gesagt. Könnte sein: Denn 1,1 Grad Celsius mehr seit 1850 (respektive 1875), dem  Beginn der Industrialisierung, die auch noch mit dem Ende der 650 Jahre dauernden Kleinen Eiszeit einherging (in deren letztem Drittel die Temperaturen seit dem Tiefpunkt bereits um 0,8 Grad vorindustriell wieder angezogen hatten) – sind trotz sechsfach gesteigerter Erdbevölkerung erstaunlich wenig.

Horrorprognosen statt “Fürchtet euch nicht”

Das alles spielt aber für den selbsternannten Weltklimarat IPCC keine Rolle: Dieser konstruierte vor 45 Jahren ein Klimamodell, das einen grotesk verkürzenden proportionalen Zusammenhang von CO2 und Temperaturen postuliert – und prophezeite mit ihm eine Erderwärmung, aufgrund derer der „Kipppunkt“ allerdings schon lange hätte überschritten sein müssen (womit wir tatsächlich schon heute die letzte Generation wären). Doch statt darüber zu sinnen, was wohl an ihrer Formel falsch ist, lautet das IPCC-Motto unbeirrt: Das längst Widerlegte wird einfach so lange penetrant wiederholt, bis es am Ende doch von allen geglaubt wird. Die Klimathesen wurden zu Dogmen einer neuen Ersatzreligion, der inzwischen mehr vertraut wird als der biblischen Weihnachtsbotschaft der Engel: „Fürchtet euch nicht!“.

Wissen ist jedoch sicherer als glauben – weshalb inzwischen fast zweitausend Wissenschaftler begründen, dass das Klimamodell des IPCC physikalisch falsch ist und warum. Zu ihnen gehört auch der Physiker Dr. Eike Roth, der zum Thema inzwischen drei Bände veröffentlicht hat: Auf „Probleme beim Klimaproblem – ein Mythos zerbricht“ und „Abgesagt – Dem Klimanotstand bricht die Basis weg – Warum die Natur den Kohlenstoffkreislauf der Erde viel stärker beeinflusst als der Mensch“ folgte Ende 2022 der dritte Band, der denselben Titel wie dieser Beitrag trägt: “Das große Klimarätsel: Woher kommt das viele CO2?“. Dieser letzte Teil soll in einem folgenden Ansage!-Beitrag vorgestellt werden.


Kommentare

Eine Antwort zu „Das große Klimarätsel: Woher kommt das viele CO2?“

  1. Ohne CO² würde nichts ( N I C H T S ) mehr wachsen,
    umgekehrt würden bei zuviel CO² alle Sauerstoff-Atmer wegsterben.

    Nun ist es aber so, daß die Weltmeere, die Wälder, die Flora&Fauna ganz unersättlich gierig CO² aufnehmen und damit alle nur denkbaren Pflanzen/Algen Fresser füttern.

    Oder kurz gesagt:
    Die Schöpfung (unfassbar intelligent) verhält sich bezüglich Intelligenz umgekehrt proportional zu den Grünlingen (unfassbar dümmlich) 😉 🙂

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