đŸ‡”đŸ‡± CIA-Informationen: Polen-Allianz drĂ€ngt Selenski zu Kriegsende‌


Selenski wird im Hintergrund von einer osteuropĂ€ischen Allianz gedrĂ€ngt, die Waffen niederzulegen. Er habe auch bereits grĂ¶ĂŸere Geldsummen ausgeschlagen. Das berichtet am Mittwoch Seymour Hersh aus dem Inneren der US-Geheimdienste.

Seymour Hersh hat am Mittwoch neue Informationen aus dem Inneren der CIA (und/oder andere US-Nachrichtendienste) veröffentlicht. Demnach drĂ€ngen die Staaten Osteuropas, angefĂŒhrt von Polen, Selenski, den Krieg zu beenden. Es sei Zeit, den Wiederaufbau zu beginnen. Doch von der CIA abgehörte Nachrichten wĂŒrden zeigen, dass sich Selenski davon nicht beirren lĂ€sst, auch weil die USA weiter hinter dem starken Mann der Ukraine stehen.

Ziel erreicht

Hersh beruft sich auf „einige Geheimdienstmitarbeiter“, die „im Geheimen berichtet haben“, dass Regierungsbeamte aus Polen, Ungarn, Litauen, Estland, Lettland, Tschechien, Slowakei Selenski „im Stillen dazu drĂ€ngen, einen Weg zu finden, den Krieg zu beenden“. Im Hintergrund verliere das Regime gerade die UnterstĂŒtzung dieser wichtigen VerbĂŒndeten.

FĂŒr Polen und die baltischen LĂ€nder hat die Ukraine offenbar ihren Job erledigt: Die russische Armee werde nicht mehr gefĂŒrchtet, „ihr Aufritt“ in der Ukraine, habe „den Glanz ihres Erfolgs bei Stalingrad im Zweiten Weltkrieg in den Hintergrund“, schreibt Hersh.

Ein weiterer Grund seien die Millionen ukrainischen FlĂŒchtlinge. Vor allem Polen hat die meisten dieser Menschen aufgenommen, die durch ein EU-Abkommen Aufenthaltsrechte, Zugang zum Arbeitsmarkt, Wohnraum und Sozialhilfe erhalten. Hersh: „Obwohl die Ukraine nicht zur EU gehört, genießt sie nun alle Vorteile des Schengen-Pakts. Einige vom 15-monatigen Krieg erschöpfte Staaten haben einige Formen von Grenzkontrollen wieder eingefĂŒhrt, aber die regionale FlĂŒchtlingskrise wird nicht gelöst sein, solange es kein formelles Friedensabkommen gibt.“

Auch das Council on Foreign Relations ist sich der Sache bewusst: So seien „zig Milliarden Dollar“ an humanitĂ€rer Hilfe in die ukrainischen NachbarlĂ€nder geflossen: “Da der Konflikt in sein zweites Jahr geht und kein Ende in Sicht ist”, heißt es in dem Bericht, “machen sich Experten Sorgen, dass die AufnahmelĂ€nder mĂŒde werden”.

Die US-Geheimdienste wĂŒrden wissen, dass die Kriegsstimmung in Polen und dem Baltikum aber auch bei einigen Beamten in Westeuropa bereits gekippt sei. Selenski mĂŒsse „umkehren“, einen Weg finden zu verhandelnd und die Waffen niederzulegen. Auch wenn er selbst dafĂŒr zurĂŒcktreten mĂŒsse. Hersh zitiert einen „sachkundigen“ Geheimdienstler:

“Ungarn ist ein wichtiger Akteur in dieser Angelegenheit, ebenso wie Polen und Deutschland, und sie arbeiten daran, Zelensky zum Einlenken zu bewegen.“, Selenski könne behalten, „was er hat” – eine Villa in Italien und Anteile an Offshore-Bankkonten. FĂŒr ein Friedensabkommen sei man auch bereit, Selenksi zu bezahlen, „wenn dies der einzige Weg ist, um ein Abkommen zu erzielen.” Doch es sei klar, dass ein Kriegende auch das politische Ende des ukrainischen PrĂ€sidenten bedeute.

VerbĂŒndeter Biden

Aber Selenski habe sich bisher geweigert, solche Angebote anzunehmen, ebenso habe er „Angebote ĂŒber große Geldsummen ignoriert“, schildert Hersh. Und Selenski hat noch einen entscheidenden UnterstĂŒtzer: die Biden-Administration. Dieser wiederum ist auch Frankreich und England „verpflichtet“.

Doch auch die USA sehen sich mit der RealitĂ€t konfrontiert: „Der Ukraine geht das Geld aus, und es ist bekannt, dass die nĂ€chsten vier oder vier Monate kritisch sind. Und die OsteuropĂ€er sprechen ĂŒber einen Deal”, zitiert Hersh den Geheimdienstler.

Hersh im O-Ton:

Das Problem fĂŒr sie, so der Beamte, “ist, wie man die Vereinigten Staaten dazu bringen kann, Selenski nicht mehr zu unterstĂŒtzen”, Die UnterstĂŒtzung des Weißen Hauses geht ĂŒber die Erfordernisse des Krieges hinaus: “Wir zahlen alle Rentenfonds – die 401k’s – fĂŒr die Ukraine.”

Und Selenski will mehr, sagte der Beamte. “Selenski sagt uns, wenn ihr den Krieg gewinnen wollt, dann mĂŒsst ihr mir mehr Geld und mehr Material geben. Er sagt uns: ‘Ich muss die GenerĂ€le auszahlen.’ Er sagt uns” – wenn er aus dem Amt gezwungen wird – “er geht an den Meistbietenden. Er wĂŒrde lieber nach Italien gehen, als zu bleiben und möglicherweise von seinen eigenen Leuten getötet zu werden.

Der Beamte wird von Hersh weiter zitiert:

“Über all dieses Gerede wird berichtet und es kursiert in den amerikanischen Geheimdienstkreisen, aber wie ĂŒblich ist den Geheimdienstkreisen nicht klar, was der PrĂ€sident und seine außenpolitischen Berater im Weißen Haus ĂŒber die RealitĂ€t wissen, was die europĂ€ische Diskussion ĂŒber einen Weg zur Beendigung des Krieges angeht. Wir bilden die Ukrainer immer noch darin aus, unsere F-16 zu fliegen, die von Russland abgeschossen werden, sobald sie in das Kriegsgebiet kommen. Die Mainstream-Presse widmet sich Biden und dem Krieg, und Biden spricht immer noch ĂŒber den großen Satan in Moskau, wĂ€hrend es der russischen Wirtschaft gut geht. Putin kann bleiben, wo er ist, obwohl es ihm nicht gelungen ist, die Ukraine als unabhĂ€ngigen Staat von der Landkarte zu tilgen. Und er dachte, er wĂŒrde den Krieg mit nur einer Luftlandedivision gewinnen.

“Europas Problem im Hinblick auf eine schnelle Beilegung des Krieges ist, dass das Weiße Haus will, dass Selenski ĂŒberlebt, wĂ€hrend es andere gibt” – in Russland und in einigen europĂ€ischen HauptstĂ€dten – „die sagen, dass Selensky gehen muss, egal was passiert”.

Das Weiße Haus wĂŒrde diese Information möglicherweise gar nicht erreichen. Entweder, weil Biden die tĂ€glichen Geheimdienstbriefings gar nicht liest, oder weil ihn bessere Informationen gar nicht erreichen, weil die von seinen Beratern vorher ausgefiltert werden.

Der Bericht von Seymour Hersh auf seinem Substack-Blog.


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