Elfenzauberin heute beim AU!


Die geopolitische Blindheit des Tagebuchautors ist wirklich erstaunlich.

Es geht in der Geopolitik eben nicht darum, daß all die Kunden dieser Welt mit hochwertigen und preiswertigen Produkten versorgt werden, sondern es geht um Einfluß und um Macht. Das war bei den Habsburgern so, das war bei Kreuzrittern so und das war bei den alten Römern auch nicht anders.

Das Herrschaftsprinzip lautet: divide et impera

Dieses Zitat ist bekannt – weniger bekannt ist, auf welche Weise dieser Leitsatz seit der Antika angewendet wird.

Das geht so: ein mächtiger Hegemon möchte gern mächtig und einflußreich bleiben. Er will aber nicht ständig Kriege führen, um seinen Einflußbereich auszubauen. Viel besser ist es ja, wenn andere Kriege führen und man nur gut an diesen Kriegen verdient. Noch besser ist es, wenn die Kriege gegen einen feindlichen Hegemon geführt werden, man Aussicht auf noch mehr Einfluß hat, nebenbei gut verdient und selbst am Krieg gar nicht beteiligt ist.

Das hat den angenehmen Nebeneffekt, daß man selbst gestärkt, der feindliche Hegemon geschwächt ist.

Es gibt nur ein Problem dabei: Die Menschen wollen von sich aus nicht Kriege führen. Sie wollen Geschäfte machen, sie wollen in Frieden und Wohlstand leben. Wie bekommt man die Menschen in den anderen Ländern dazu, endlich einen Krieg zu beginnen?

Am besten sieht man sich einmal die Liste der Vasallenstaaten an und unterstützt genau diejenigen gesellschaftlichen Gruppierungen oder Ethnien, die in der Minderheit sind, ausgegrenzt und diskriminert werden. Mit guter Unterstützung wird die Randgruppe politische Macht erwerben, die diese dann weidlich ausnützt. Für die neuen Herrscher ist das eine gute Gelegenheit, sich an diejenigen zu rächen, von denen man unterdrückt und kujoniert wurde. Gleichzeitig wissen die neuen Herrscher ganz genau, daß sie ihre mächtige Position nur dem Hegemon verdanken, von dem sie mehr oder weniger eingesetzt wurden.

Logischerweise werden die neuen Herrscher eine Politik verfolgen, die nicht dem Volk, sondern dem Hegemon nützt. Solltend die neuen Herrscher nicht spuren, sind sie schneller weg vom Fenster, als sie schauen können.

Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern das ist Machtpolitik, wie sie schon die alten Römer betrieben haben, als sie Statthalter in ihren Provinzen einsetzten, die die Provinzen ausbeuteten.

Nun muß man in der Lage sein, dieses Herrschaftssprinzip auf Europa anzuwenden. Die Nachkriegsordnung in Europa sah so aus, daß es einen westlichen und einen östlichen Block gab, dazwischen gab es den eisernen Vorhang, zwischen den Blöcken herrschte der kalte Krieg. Logischerweise versuchten die Hegemonen (die Russen und die Amerikaner) ihre Vasallenstaaten bei der Stange zu halten. Die USA haben sich damals Deutschland als Speerspitze ihrer Vasallenstaaten installiert.

Das war günstig, denn Deutschland war (und ist nach wie vor) ein besetztes Land ohne Friedensvertrag, auf Gedeih und Verderb von den USA abhängig und bereit, nach den Vorgaben der USA zu handeln. Tatsächlich entwickelte sich Deutschland zum wirtschaftlichen Zugpferd Europas, das – erinnern wir uns – in Europa zu Zeiten des Wirtschaftswunders unbeliebt war. Neidig blickten die Nachbarstaaten auf die Deutschen, die dort erstaunlichen Wohlstand erwirtschafteten. Diejenigen, die noch vor wenigen Jahren pauschal als Kriegsverbrecher betrachtet wurden, erlangten Einfluß und Macht in Europa. Im Gegenzug war man bereit, als Brückenkopf der USA zu dienen. Man stationierte dort Atomwaffen, die Amerikaner erwiesen sich als freundliche Besatzer, die damals wie heute dort herumfuhrwerken können, wie sie wollen. Sie brauchten die Deutschen nicht einmal fragen, ob und wenn die Truppen verlegten, Waffen stationierten etc.

Auch waren die zahlreichen Waffenbasen in Deutschland Gebiete, die der deutschen Staatsmacht entzogen waren und sind.

In der Geschichte läuft nicht immer alles so, wie gewünscht. Die Deutschen waren so erfolgreich, daß sie ihrem eigenen Förderer zum Konkurrenten wurden. Das war natürlich nicht so geplant, doch ist es passiert. Dann ergab sich der glückliche Zufall, daß der östliche Block im Jahr 1989 zerfallen ist, was die Möglichkeit mit sich brachte, den Nato-Einfluß weit nach Osten auszudehnen. Deutschland war geostrategisch gesehen also nicht mehr der Brückenkopf, sondern einfach ein Vasallenstaat wie jeder andere auch.

Die neuen Verhältnisse erforderten einen Wechsel in der Geostrategie. Nicht mehr Deutschland ist der Kronprinz der USA, sondern es ist Polen. Polen ist ein Land, daß eine äußerst miese geostrategische Lage hat: ein relativ kleines Land zwischen den mächtigen Deutschen und den mächtigen Russen.

Polen war immer in Gefahr, zwischen diesen Machtblöcken aufgerieben zu werden und es gab Epochen in der Geschichte, in dem es den Staat Polen gar nicht mehr gab. Damit Polen Bestand hat, brauchte und braucht es Hilfe von außen. Vor dem WK2 waren die Briten die Verbündeten (die dann ganz nebenbei die Polen im Stich ließen).

Schon seit Jahren haben sich die Polen den USA angedient. Die Polen haben geradezu gebettelt darum, Atomwaffen auf ihrem Gebiet zu stationieren, um den Erzfeind Rußland auf immer und ewig in die Schranken zu weisen. Nun haben es die Polen geschafft, die neuen Auserwählten zu sein. Die Polen, die bis vor kurzem weit unter ihrem Wert verkauft wurden, werden mit freundlicher Genehmigung der USA zum neuen Führer in Europa werden. Wir sehen dasselbe strategische Muster, das ich oben allgemein beschrieben habe.

Jedenfalls ist Polen aus Sicht der USA eine gute Wahl. Die Polen werden dankbar sein, sie werden den USA alle Wünsche von den Augen ablesen und diese umsetzen, eigene Anordnungen werden nicht notwendig sein. Darüber hinaus hat Polen eine fleißlige und gut gebildete Bevölkerung, niedrige Lohnkosten und ein ethnisch recht homogenes Volk ohne Probleme des Multikulturalismus. In letzter Zeit tingelt übrigens George Friedman durch Polen, wo er dem Publikum mehr oder weniger erklärt, daß Polen das auserwählte Volk ist.

Gleichzeitig wird der alte treue Vasall Deutschland demontiert. Mit der Sprengung von Nordstream ist Deutschland von günstigen Energielieferungen abgeschnitten, es kann längst nicht mehr preisgünstig produzieren, denn Deutschland hat es vorgezogen, mit hohen Steuern den Multikulturalismus zu finanzieren. Die großen Konzerne verlegen ihre Produktion und in den USA werden die Wirtschaftsflüchtlinge aus Deutschland mit offenen Armen empfangen.

Dort gibt es schon richtige Headhunter-Firmen, die sich der Neuankömmlinge annehmen, behördliche Hemmnisse werden aus dem Weg geräumt, Wohnraum wird zur verfügung gestellt etc.

Gleichzeitig finanziert Deutschland über die Fehlkonstruktion namens EU den neuen Kronprinz Polen. Polen ist nach wie vor einer der größten Nettoempfänger der EU. Und daß Polen jetzt das Heft in der Hand hat, sieht man an der frechen Forderung der Polen, daß die Deutschen gefälligst Reparationszahlungen in Billionenhöhe leisten sollen. Auf die Tatsache, daß Polen ehemals deutsche Gebiete zugesprochen bekamen, wird natürlich vergessen.

Das ist aus meiner Sicht eine grobe Darstellung der geopolitischen Lage mit Schwerpunkt Europa.


3 Antworten zu “Elfenzauberin heute beim AU!”

  1. Die Polen sind mir sehr suspekt, die wollen kein gutes Auskommen mit dem großen Nachbarn und schädigen somit Europa.

    Ach ja, habt Ihr schon gelesen, nun fordern die Ukrainer neben Kampfjets auch noch deutsche U-Boote. Leute spart, das kommt uns noch teuer.

    https://exxpress.at/melnyk-fordert-weiter-ukraine-will-jetzt-auch-deutsche-u-boote/

    Und die Nato ist bereit für eine direkte Konfrontation mit Russland.

    https://exxpress.at/admiral-rob-bauer-nato-bereit-fuer-direkte-konfrontation-mit-russland/

    Diese Verbrecher müssen alle weg!!! Nur, wie könnte uns das gelingen?

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