Gute Nachricht aus dem Vatikan


OP bei Papst Franziskus „ohne Komplikationen“ abgeschlossen

Mittwoch, 07.06.2023, 17:16

Die Bauch-Operation von Papst Franziskus ist beendet worden. Wie der Heilige Stuhl am Mittwochabend mitteilte, dauerte der Eingriff bei dem 86-Jährigen drei Stunden und wurde „ohne Komplikationen“ abgeschlossen.

Papst Franziskus musste sich am Mittwoch einer dringenden Operation unterziehen. An dem 86-Jährigen wurde am Nchmittag eine sogenannte Laparotomie, also die Öffnung der Bauchhöhle, vorgenommen, wie der Heilige Stuhl mitteilte. Der Eingriff erfolge unter Vollnarkose.

Am Abend die Entwarnung: Die Operation wurde nach drei Stunden „ohne Komplikationen“ abgeschlossen.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird allerdings „mehrere Tage“ in der Klinik bleiben, wie Sprecher Matteo Bruni sagte. Wie der Vatikan am Mittwoch auf Twitter mitteilte, wurden alle Papst-Audienzen bis zum 18. Juni abgesagt.

2021 wurde Franziskus schon einmal unter Vollnarkose operiert

Franziskus‘ Ärzteteam habe in den vergangenen Tagen entschieden, dass der Argentinier wegen einer sogenannten Laparozele operiert werden muss. Unter Laparozele versteht man einen Bruch im Bauchbereich. In der Mitteilung des Heiligen Stuhls war von wiederkehrenden Schmerzen die Rede.

Noch am Mittwochmorgen hatte der Papst die allwöchentliche Generalaudienz auf dem Petersplatz abgehalten. Tags zuvor war er bereits im Gemelli-Krankenhaus von Rom, um sich untersuchen zu lassen. Dort ist nun auch die Operation vorgesehen.

2021 wurde der Argentinier bereits wegen eines Darm-Leidens – einer sogenannten Divertikulitis – unter Vollnarkose operiert. Ein Teil des Dickdarms wurde ihm dabei entnommen. Rund zehn Tage verbrachte er damals in der Klinik. Danach war davon die Rede, dass er die Vollnarkose nicht gut vertragen hatte.


Schreibe einen Kommentar