Schlangennest Weltwirtschaftsforum – der Anfang vom Ende!


Wegen der Rolle des “Mr. Davos” brach unter WEF-Mitarbeitern eine Meuterei aus.

Die Zukunft von Klaus Schwab – Mr Davos seit mehr als einem halben Jahrhundert – wurde zum Gesprächsthema des diesjährigen Treffens, nachdem Mitarbeiter des Weltwirtschaftsforums ihren Vorsitzenden und das Fehlen einer Nachfolgestrategie scharf kritisiert hatten.

Eine Gruppe aktueller und ehemaliger WEF-Mitarbeiter, die vom Guardian kontaktiert wurden, sagte, der 82-jährige Schwab sei ein Gesetz für sich selbst und umgebe sich mit „Niemanden“, die nicht in der Lage seien, die Organisation zu führen, die er Anfang der 1970er Jahre gegründet habe.

„Klaus ist seit 52 Jahren Leiter des WEF. Als er geboren wurde [in 1938] 122 der 195 Länder der Welt existierten zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Er ist niemandem innerhalb oder außerhalb der Organisation rechenschaftspflichtig“, sagte die Gruppe.

„Wir sind eine Gruppe aktueller und ehemaliger WEF-Mitarbeiter. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, einen Beitrag zur Debatte über die Rolle zu leisten, die diese Organisation in der Welt spielt.”

Die Gruppe sagte, sie wolle anonym bleiben. „Wir zögern nicht, uns zu melden, weil Klaus sehr gut vernetzt ist und uns auch nach unserem Ausscheiden aus dem WEF das Leben sehr schwer machen kann.“

Die Spekulationen über Schwabs Zukunft intensivierten sich diese Woche nach einem Artikel über die Online-Publikation Politico sagte, dass die strategischen Partner des WEF – Firmen, die das Geschäft in Höhe von 390 Millionen US-Dollar (315 Millionen Pfund) jährlich finanzieren – unglücklich über das Fehlen einer Nachfolgestrategie seien.

Eine Gruppe von WEF-Mitarbeitern sagte, sie hätten ihre Kritik auf der Social-Media-Plattform LinkedIn gepostet, aber sie seien auf Wunsch des WEF entfernt worden, was die Organisation bestreitet.

In den vom Guardian geteilten Beiträgen heißt es: „Unter Klaus hat das WEF keine große Zukunft, nicht nur, weil es keinen klaren Nachfolger gibt, sondern weil sein Verwaltungsrat ein solches Nest aus Vipern ist, dass die Geschäftsleitung aufeinander zugehen wird Kehlen an diesem Punkt, wenn der alte Mann herausspringt.”

Ein WEF-Vertreter sagte: „Das Kuratorium entscheidet über zukünftige Ernennungen der Leitung der Institution. Das Forum verfügt über eine starke institutionelle Governance-Struktur, um sicherzustellen, dass es seine Mission voll und ganz unterstützen kann.“

Der frühere britische Premierminister Tony Blair ist eine der führenden internationalen Persönlichkeiten, die mit dieser Rolle in Verbindung gebracht werden.

Eine Gruppe ehemaliger und aktueller WEF-Mitarbeiter stellte die Fähigkeit der Organisation in Frage, ohne Schwab an der Spitze zu funktionieren.


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