Tolerante „Vielfaltsgesellschaft” in Nöten


Schwarzer Schwulenhasser bespuckt Regenbogenfahne und schlägt
Lesbe bewusstlos

Homophobie ist ein Lieblingsthema der deutschen Medien; vor allem dann, wenn die Feindbilder passen und möglichst den Klischees der woken Vorteilsregister entsprechen: Weiß, männlich, rechts, reaktionär, hetero, zurückgeblieben. Dumm nur, wenn Übergriffe auf Schwule von solchen verübt werden, die ebenso als Galionsfiguren der bunten Vielfaltsgemeinschaft gelten… so wie unlängst in Essen.

Dort fahndet die Polizei mit Hochdruck nach einem Schwarzen, der eine engagierte „Aktivistin“ und Demonstrantin brutal attackiert hatte. Das Opfer, eine junge Frau aus Bochum, die gemeinsam mit Gleichgesinnten, mit einer Regenbogenflagge geschmückt, am Essener Hauptbahnhof „Flagge zeigen“ wollte gegen, na was wohl, „Intoleranz und Hass“.

Delikater Unterton des Rassismus

Der Vorfall ereignete sich bereits am 4. Juli, wurde aber aus unerfindlichen Gründen erst jetzt bekannt; „ermittlungstaktische Gründe“ dürften dafür nicht die Ursache gewesen sein. Sondern eher die Tatsache, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen etwa 25-jährigen „dunkelhäutigen Mann“ handelte – womit bei Fahndungen, Schuldzuweisungen und Deliktzuschreibungen immer der delikate Unterton des angeblichen „Rassismus” mitschwingt, denn wenn ein Schwarzer etwas tut, ist es im Wertewesten der Gegenwart bekanntlich noch lange nicht dasselbe, wie wenn es ein Weißer tut.

„Bunte Toleranzgruppen” untereinander, gegeneinander

Vor allem dann nicht, wenn hier ein Vertreter der einen bunten Toleranzgruppe, ein Schwarzer, einen Vertreterin der anderen bunten Toleranzgruppe, eine Lesbe, angreift. Die Frau hatte offenbar mit Freunden den ganzen Tag über beim Christopher Street Day (CSD) in Köln gefeiert und befand sich auf dem Heimweg ins Ruhrgebiet, als ihr der homophobe Schwarze, der sich im Beisein einiger ebenfalls dunkelhäutiger Begleiter befand, begegnete.

Sie fragte nach dem Weg…

Offenbar hatten die LBGTQI-Partypeople die Männer – ohne jede sprichwörtliche „Angst vorm Schwarzen Mann“ – am Bahnsteig angesprochen und nach der richtigen Zugverbindung gefragt.

Statt einer Antwort spuckte der Schwarze auf die Regenbogenfahne. Die Gruppe flüchtete daraufhin. Später trafen sie erneut auf die Männer – von denen einer die Frau dann bewusstlos schlug.


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