Starke Änderungen der Temperaturen seit jeher dank natürlicher Zyklen

(von Dr. Peter F. Mayer)

Historische Aufzeichnungen und unzählige Forschungsergebnisse belegen, dass Klimawandel und Veränderungen der durchschnittlichen Temperatur natürlichen Ursprungs sind und in wiederkehrenden Zyklen verlaufen. Die These des „menschengemachten“ Klimawandels ist angesichts der Fakten nicht haltbar. Bezeichnend, dass die von Konzernen und den Stiftungen von Milliardären bezahlten Faktenchecker diese Fakten ignorieren.

Die CO2-Coalition, in deren Vorstand Nobelpreisträger in Physik tätig sind, haben dazu eine ganze Reihe von Unterlagen erstellt, die auf Messungen und wissenschaftlichen Arbeiten beruhen.

Beginnen wir mit der Erwärmung seit der letzten kleinen Eiszeit um 1700. Wir sehen, dass der Temperaturanstieg durchschnittlich sehr regelmäßig verlaufen ist. Der CO2 Anstieg hat dagegen erst nach dem WK II um 1950 herum Fahrt aufgenommen. Die gezeigten Temperaturdaten sind tatsächliche Messungen und nicht irgendwelche Modellierungen:

Der Temperaturdatensatz für Mittelengland (HadCET) enthält den längsten kontinuierlich gemessenen regionalen Temperaturdatensatz der Welt, der mehr als 350 Jahre zurückreicht. Die Aufzeichnungen begannen 1659, in den Tiefen der Kleinen Eiszeit (1250 – 1800), die durch einige der kältesten Temperaturen seit fast 8.000 Jahren gekennzeichnet war. Der Zeitraum des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts war eine entsetzlich kalte Periode, die als Maunder-Minimum bekannt ist.

Zum Glück begann der derzeitige Erwärmungstrend im Jahr 1695. In den folgenden 40 Jahren war die Erwärmung mehr als doppelt so schnell wie im 20ten Jahrhundert. Die erste Hälfte dieser mehr als 300 Jahre andauernden Erwärmung wies etwa den gleichen Temperaturanstieg auf wie die zweite Hälfte und war vollständig natürlich bedingt. Die natürlichen Kräfte, die die Temperaturveränderungen in den ersten 200 Jahren dieser Temperaturgeschichte antrieben, hörten im 20. Jahrhundert nicht auf zu wirken. (Quellen: Temperatur und CO2)

Schmelzende Gletscher gehen CO2 Anstieg voraus

Schon in der obigen Grafik ist erkennbar, dass die Erwärmung dem CO2 Anstieg vorausgehen. Nun könnte man einwenden, dass die Temperatur in Mittelengland nicht typisch ist für die gesamte Erde. Es gibt aber eine Messgröße die absolut signifikant für die Durchschnittstemperatur ist, nämlich die Länge der Gletscher und ihre Veränderung.

Eine in Science erschienene Studie von J. Oerlemans mit dem Titel „Extracting a Climate Signal from 169 Glacier Records“ (Ein Klimasignal aus 169 Gletscheraufzeichnungen extrahiert) hat die Daten von immerhin 169 Gletschern ausgewertet und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis:

Und wieder sehen wir, dass die Erderwärmung nichts mit der CO2 Konzentration in der Atmosphäre zu tun hat. Das Schmelzen der Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels sind die direkte Folge der Erwärmung. Die Beweise zeigen, dass die globale Erwärmung, die den Anstieg des Meeresspiegels und den Rückzug der Gletscher verursacht hat, begonnen hat, lange bevor ein signifikanter, vom Menschen verursachter CO2-Anstieg beides hätte beeinflussen können. Beides ist eine direkte Folge der natürlichen Erwärmung, die im späten 17. Jahrhundert begann.

Die Gletscher konnten sich erst dann zurückziehen und die Meere ansteigen, als sich die Atmosphäre so weit erwärmt hatte, dass der sommerliche Eisverlust die winterlichen Eisansammlungen überstieg. Dieser „Kipppunkt“ der Gletscher trat um 1800 ein, und so richtig los ging es mit dem Rückzug um 1850. Damit begannen mehr als 150 Jahre des weltweiten Gletscherrückgangs und des Anstiegs des Meeresspiegels, der heute in etwa der gleichen Geschwindigkeit weitergeht wie vor 150 Jahren.

Anstieg des Meeresspiegels seit 1850

Der Rückzug der Gletscher setzt natürlich Wassermassen frei, die im Meer landen und einen Anstieg Meeresspiegels zur Folge haben. Auch dazu gibt es eine in den Geophysical Research Letters veröffentlichte Studie von S. Jevrejeva et al mit dem Titel „Recent global sea level acceleration started over 200 years ago?“ (Die jüngste Beschleunigung des globalen Meeresspiegels begann vor über 200 Jahren?).

Also wieder nichts mit CO2-Anstieg, der Meeresspiegel ändert sich genauso wie das Abschmelzen der Gletscher durch die von der Sonne verursachte Erderwärmung. Die Beweise zeigen, dass die globale Erwärmung, die den Anstieg des Meeresspiegels und den Rückzug der Gletscher verursacht hat, lange bevor ein signifikanter, vom Menschen verursachter CO2-Anstieg beides hätte beeinflussen können, begonnen hat.

Massive Temperaturschwankungen über Jahrtausende

Wir haben bisher nur einen in kosmischen Maßstäben extrem kurzen Zeitraum von 300 Jahren betrachtet. Es gibt aber Daten, die wesentlich weiter zurück reichen und erheblich stärkere Schwankungen zeigen. Die Temperatur-Daten stammen aus Eisbohrkernen von Grönland und die Temperatur nahe der Eisoberfläche seit 1850 wurde in dieser Studie evaluiert.

Die einzige Konstante bei der Temperatur ist, dass sie nie konstant ist. Sie steigt und fällt, egal auf welcher Zeitskala wir sie beobachten, sei es in Hunderten von Jahren oder in Dutzenden von Millionen von Jahren. Dieses Diagramm, das die 10.000 Jahre der Temperaturveränderungen seit dem Ende der letzten Eiszeit zeigt, bestätigt diese Binsenweisheit.

Hier sehen wir ziemlich große Temperaturschwankungen, die weit über das hinausgehen, was in den letzten 150 oder so Jahren beobachtet wurde. Jeder dieser Ausschläge nach oben oder unten wurde ausschließlich durch natürliche Kräfte verursacht. Diejenigen, die die Auffassung vertreten der Mensch sei die Hauptursache für die jüngsten Temperaturschwankungen, unterstellen, dass diese natürlichen Kräfte zu Beginn des 20. Jahrhunderts plötzlich und unerklärlicherweise aufgehört haben zu wirken, und dass die menschlichen Emissionen nun dafür verantwortlich sind.

Zwischeneiszeiten dauern 10.000 bis 15.000 Jahre – unsere bisher 11.000 Jahre

Die sogenannten Zwischeneiszeiten (Warmzeiten) sind meist relativ rasch vorbei und es folgt dann eine längere Eiszeit von rund 80.000 bis 90.000 Jahren mit erheblich tieferen Temperaturen. Die folgenden Daten beruhen auf Jouzel J, et al. (2007a) EPICA Dome C Ice Core 800K Yr Deuterium Data and Temperature Estimates. IGBP PAGES/World Data Center for Paleoclimatology Data Contribution Series # 2007-091. NOAA/NCDC Paleoclimatology Program, Boulder CO, USA:

Bei diesen langen Zeiträumen spielen die Milancović Zyklen die Haauptrolle. Vor allem die Veränderung der Erdellipse mit ihrem 100.00 Jarhre Zyklus ist für starke Temperaturschwankungen verantwortlich. Hier sind die drei Zyklen grafisch dargestellt:

Die starken Temperaturveränderungen in der Erdgeschichte sind wissenschaftlich fundiert. Die Modelle der IPCC, einer Unterorganisation der UNO, ignorieren diese Daten völlig und liefern daher auch falsche Ergebnisse.

Es geht wie bei Corona um Geld und Macht. Der CEO des mächtigsten Finanzkonzern BlackRock, Larry Fink, hatte 2020 in einem Aktionärsbrief klar gemacht worum es bei dem CO2-Schwindel geht: “In naher Zukunft – und früher als die meisten erwarten – wird es eine erhebliche Umschichtung von Kapital geben…Klimarisiko ist Anlagerisiko.” Und: “Jede Regierung, jedes Unternehmen und jeder Aktionär muss sich dem Klimawandel stellen.” Regierungen, EU und die anderen internationalen Organisationen, sind fest eingespannt vor dem Karren des Finanzkapitals und der internationalen Großkonzerne.

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