Staatssender: ORF bleibt trotz Zwangsgebühren für alle ein „Privilegien-Stadl“


Nach dem ORF-Gesetz ist der Österreichische Rundfunk zur Objektivität verpflichtet. Doch die Realität schaut ganz anders aus. 

Hieß er jahrzehntelang im Volksmund Rotfunk, weil er das Sprachrohr der roten Kanzler und deren Politik war, trommelt man nun am Wiener Küniglberg für die Schwarzen. Und noch mehr für deren Koalitionspartner, die Grünen. 

Propaganda für die Regierenden

Nach dem alten Spruch „Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing‘“ macht der ORF jetzt kräftig Propaganda für die schwarz-grüne Regierungspolitik. In der Corona-Zeit prasselte ein wahrer Geldregen des Staates auf den Zwangsgebührensender nieder. Einer Analyse der Austria Presse Agentur zufolge erhielt in der Hauptnachrichtensendung ZIB 1 die pseudo-konservative ÖVP mit 47 Prozent fast die Hälfte der Redezeit aller Parteien. Die grünen Öko-Marxisten bekamen stolze 22,8 Prozent. Damit gewährte der Staatsfunk ORF also 70 Prozent seiner Redezeit in der ZIB 1 den beiden Regierungsparteien. Und das, obwohl diese zusammen auf gerade einmal gut 51 Prozent bei der letzten Nationalratswahl kamen und bei Umfragen seit geraumer Zeit maximal noch ein Drittel der Österreicher hinter sich haben. 

Ewiger Hass auf die FPÖ

Und ein Feindbild bleibt immer dasselbe: die FPÖ. Dies zeigte sich erst kürzlich eindrucksvoll. Nachdem nämlich ein verlorenes Häuflein frustrierter Linker angekündigt hatte, gegen die Bildung der schwarz-blauen Landesregierung in Salzburg zu demonstrieren, vermeldete der ORF dies prominent auf seiner „blauen Seite“. Es wirkte wie eine Werbung des Staatsfunks, wie ein versteckter Aufruf zur Teilnahme an diesem Antifa-Stelldichein. Denn Anfang, Ablauf und vorgesehene Stationen der Protestaktion wurden detailliert geschildert. Doch damit nicht genug: Sogar künftige Aktionen gegen die ÖVP/FPÖ-Koalition in Salzburg wurden vom ORF aufgeführt. Hingegen wurden die hunderttausenden Gegner der Corona-Zwangsmaßnahmen vor wenigen Jahren nicht mit einer derartigen wohlwollenden Berichterstattung bedacht. Also von wegen Objektivitätsgebot! 

Enorme Privilegien für Mitarbeiter

Und damit der Systemsender auch weiterhin brav die globalistische Agenda umsetzt, müssen natürlich seine Mitarbeiter wie bisher fürstlich entlohnt und bei Laune gehalten werden. So bildete der ORF 2021 118,3 Millionen Euro an Rückstellungen und bunkerte 157,4 Millionen Euro für Abfertigungen. Sogar ans leibliche Wohl der privilegierten ORF-Journalisten ist mit einer subventionierten Kantine gedacht worden. 

ORF-Steuer zockt Bürger ab

Dass der Selbstbedienungsladen auch in Zukunft so weiterläuft, dafür soll ja ab 2024 die als ORF-Haushaltsabgabe bezeichnete Propagandasteuer sorgen. Mit durchschnittlich um die 20 Euro pro Monat bezahlt der Steuerzahler dann weiterhin ein Programm, das immer weniger Zuschauer nutzen wollen. Ein Unterschied zur ebenfalls in dieser Art und Weise zwangsfinanzierten ARD besteht jedenfalls nicht mehr.


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