WEF-Herrschaft bröckelt: Neuseelands Ardern vor Abwahl


Jacinda Ardern war lange der Popstar der linksliberalen ZeroCovid-Medien. In der Bevölkerung hat sich die Stimmung aber gedreht. Ihre Umfragewerte sind im Keller. 

Die Premierministerin Neuseelands gilt für viele als politisches „Rolemodel“ des autoritären Linksliberalismus. Der „Young Global Leader“ des WEF zeichnete sich als führende Radikale im „Kampf gegen Covid“ aus. Doch ihr Stern scheint zu sinken: Sie ist mit enorm schlechten Umfragewerten konfrontiert. Man rechnet mit ihrer Abwahl.

Protest gegen Ardern

Im Land kommt es aktuell zu Protesten aufgrund der Teuerungswelle. Auch im Zuge der Covid-Politik hatte sich Ardern mit Demonstrationen gegen ihre Politik konfrontiert gesehen. Dass die Lockdown-Politik die Grundlage der Inflationswelle ist, wird dabei gerne unterschlagen. Tatsächlich liegen jedoch einige Indikatoren vor, die diese Verbindung nahelegen.

Gewählt wird 2023. Und Arderns Labour-Partei ist mittlerweile nur noch Außenseiter. Zudem driftet ihre Partei auch intern ins Chaos, wie „Rebel News“ am Montag berichtet. Eine abtrünnige Abgeordnete kritisiert Labours parlamentarische Arbeit scharf. Dort würde Labour „Mobbing und Gaslighting“ betreiben.

In einem Facebook-Posting beschuldigte Gaurav Sharma Labour auch der Veruntreuung von Steuergeld. Diese Woche soll der Fraktionsvorstand eine Sondersitzung zu den Vorwürfen einberufen haben.

Indes rutschen Arderns Beliebtheitswerte in Regionen von Karl Nehammer. Für weniger als 30 Prozent der Neuseeländer ist Ardern noch die bevorzugte Regierungschefin. Es ist die schlechteste Zustimmungsrate seit ihrem Amtsantritt 2017.

Covid als Wende

Für „Rebel News“ sei die NoCovid-Strategie von Ardern der Wendepunkt gewesen. Nach zwei Jahren „erdrückender Abriegelungspolitik“ sei die Bevölkerung müde. Im Westen wurde Neuseelands Strategie lange Zeit als beispielhaft präsentiert. Dass die Wirtschaft darunter enorm gelitten und sich die soziale Krise verschärft hatte, erwähnte man jedoch nicht. Mittlerweile sind auch in Neuseeland die Covid-Fälle (wegen der Impfung?) explodiert.

Anfang des Jahres hatten Aktivisten ein Protestcamp am Parlamentsgelände von Wellington aufgeschlagen. Sie forderten das Ende der Covid-Restriktionen. Die Aktivisten lösten dadurch eine große Protestwelle aus, auch Tausende indigene Kiwis zogen daraufhin bei regierungskritischen Märschen durch die Städte im ganzen Land.

Wie manche Regierungen in Europa dürfte sich auch Neuseelands Regierungschefin von diesen Protesten nicht erholt haben.

Die britische „Daily Mal“ berichtet:

„David Farrar, ein führender Meinungsforscher, der als Berater für die Nationale Partei arbeitet, hält es für ’sehr wahrscheinlich‘, dass Ardern bei den nächsten Wahlen abgewählt wird. ‚Die Nationale Partei hat in den letzten Monaten die meisten Umfragen angeführt. Es wird sehr knapp werden, aber ich würde sagen, es ist eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich, dass es einen Regierungswechsel gibt‘, sagte er. ‚Sie ist eine hervorragende Kommunikatorin. Hunderttausende haben ihre täglichen Pressekonferenzen verfolgt. Die Menschen waren nervös, aber sie liebten es, dass sie die Kontrolle hatte.’“

Sie zu kritisieren, sei schon beinahe „unsicher“ gewesen, meint Farrar. Die Stimmung dürfte sich aber auch in Neuseeland gedreht haben. „Es gibt noch Hoffnung“, schreibt Avi Yemini, Anchor von „Rebel News“ auf seinem Telegram-Kanal.


5 Antworten zu “WEF-Herrschaft bröckelt: Neuseelands Ardern vor Abwahl”

Schreibe einen Kommentar