Immunität für Geimpfte leider nicht mehr erreichbar


tkp, 6.8.2022

Wir erleben momentan eine stark steigende Krankheitslast bei Geimpften, und auch Genesene stecken sich häufiger mit Omicron an. Was sind die möglichen Ursachen? Macht eine 4. Impfung Sinn? Was dürfen wir im Herbst erwarten? Wie entwickelt sich die Lage für die Geimpften? Viele Fragen, und die Antworten dürften vielen nicht gefallen. Tatsächlich ist der Ausblick auf den kommenden Winter alles andere als erbaulich.

Die Omicron Varianten haben das Bild der Corona Infektionen verändert. Wie kommt es zur Krankheitslast und was ist für den Herbst zu erwarten. In deutschen Spitälern werden ganze Abteilungen geschlossen, da vom geimpften Personal zu viele krank sind und nicht weil zu viele Kranke da sind. Der Betrieb wird mühsam mit Ungeimpften aufrecht erhalten. Vom Office of National Statistics in England gab es die Meldung, dass es eine so hohe Übersterblichkeit wie nie zuvor gibt.

In hochgeimpften Ländern wie Portugal gibt es hohe Infektionszahlen und man sieht, welche Variante gerade unterwegs ist. Es ist das am meisten geimpfte Flächenland in Europa. In Israel und USA sieht man absolute Spitzenwerte bei den Todesfällen, obwohl die Pathogenität um 70 bis 90% unter den bisherigen Varianten liegt.

Warum ist das so?

Ein Faktor ist die Immunflucht bei Geimpften. Eine Studie zeigt, dass die Antikörper gegen den Wildtyp massiv hochgehen, aber die Titer gegen aktuelle Varianten ist um Zehnerpotenzen niedriger. Ähnliches passiert bei der Infektion von Geimpften. Geimpfte produzieren eine enorme Zahl von Antikörpern gegen ein nicht vorhandenes Virus, gegen das infizierende Virus dagegen nur ein Zwanzigstel davon.

Omicron gibt es etwa seit April 2020, konnte sich aber zunächst nicht durchsetzen. Gegen den Urtyp wurde und wird noch lange weiter geimpft, der ist aber samt seinen Varianten von Alpha bis Delta verschwunden.

Die Subvarianten von Omicron entkommen aber fast zur Gänze den Antikörpern und das in zunehmendem Maß.

Schilling erklärt im folgenden wie sich Omicron weiter von den anderen Varianten unterscheidet, wie zum Beispiel dadurch, dass die Lunge immer weniger befallen wird. Für die Infizierung der Zellen braucht das Virus das Enzym TMPRSS2, bei Omicron aber Cathepsin, das im Lungengewebe aber weniger oder gar nicht zu finden ist, in den Bronchien sehr wohl. Long Covid ist bei Omicron seltener, aber dafür bei Geimpften heftiger.

Schilling erklärt in der Folge welchen Sinn Booster machen, und welche Erfahrungen es bis gibt. Es wird auch erläutert welche weiteren Gefahren es für Geimpfte gibt, wie etwa ADE (infektionsverstärkende Antikörper), Nebenwirkungen und ihr Verhältnis zu schweren Covid – die Wahrscheinlichkeit wegen Nebenwirkungen im Spital zu landen ist 5 mal so hoch wie wegen Covid. Herzschäden treten durch die Impfung häufig auf aber nicht durch Covid, wie Studien zeigen. Mit jedem Booster nimmt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems ab, die Nebenwirkungen aber zu.

Offenbar ist für Geimpfte eine Immunität gegen SARS-CoV-2 mit keiner Methode mehr erreichbar. Und da schon so viele geimpft wurden, ist auch Herdenimmunität unmöglich geworden. Durch die Impfkampagnen!

Die Produktion neuer Impfstoff-Formulierungen dauern nach Angaben der Hersteller 3 Monate. Studien sind damit unmöglich geworden und die FDA und EMA werden sie durchwinken. Die Zulassungsstudien bisher haben gezeigt, dass die neuen Formulierungen keinen Schutz gegen Ansteckung bringt, gegen Erkrankung wird gar nicht getestet, es werden lediglich Antikörper gemessen. Die sind zwar gegen eine frühere Version gerichtet, aber vielleicht hilft es ja doch irgendwie – so hofft man.

Schilling erklärt weiter die Antigenerbsünde und wie diese eine Immunität verhindert und die Anpassung an neue Varianten unterbindet.

Auch die Abwehr durch die T-Zellen funktioniert bei den meisten Geimpften nicht, da die Th1-Zellen nicht in ausreichender Menge vorhanden sind. Die T-Helferzellen sind der Generstab des Immunsystems und steuern die Immabwehr.

Im Video werden eine Reihe von Studien und Länder erläutert.

Schilling zeigt, dass die Probleme bei den Geimpften stark zugenommen haben. Seit 20.12.2021 ist die Effektivität negativ. Geimpfte sind je mehr geboostert um so mehr betroffen und auf jeden Fall wesentlich mehr und länger erkrankt als Ungeimpfte. Die natürliche Immunität ist der Impfung um Lichtjahre voraus, denn der Schutz vor Erkrankung ist immerhin 95%. Das RKI verschweigt das allerdings. All das ist in Studien nachgewiesen.

Die Review der Daten des RKI endet mit Ende des Vorjahres, bei Varianten, die es längst nicht mehr gibt. Die massive Übersterblichkeit, die wir in einer Reihe von Ländern sehen, hat enorm zugenommen und das bei den Geimpften und stärksten bei den Geboosterten. Auch andere Krankheiten werden eine wesentlich höhere Krankheitsrate mit schwereren Verläufen verursachen. Besonders negativ werden sich diese Probleme in den Spitälern auswirken, da es eben eine sehr hohe Impfquote dank einrichtungsbezogener Impfpflicht gibt.

Schilling gibt auch noch einen Ausblick auf das was die Politik im Herbst und Winter vorhat. Die Szenarien sehen wenig erfreulich aus, soweit die Politik betroffen ist, egal wer Gesundheitsminister in Deutschland ist.

Video von Florian Schilling auf tkp


4 Antworten zu “Immunität für Geimpfte leider nicht mehr erreichbar”

  1. Mein lieber Machmuss – geht auch nicht! Kann deines nicht öffnen!

    Das Ding hier spinnt manchmal, denn manchmal kannst wunderbar Links reinstellen und dann geht wieder nix!
    Soll aber kein Problem sein, läst sich immer irgendwie, irgendwas machen.

    Ich hab das heute reingestellt, weil wir im nächsten Winter ganz sicher wieder zum Impfen vergewaltigt werden – fürchte ich!
    Maskenzwang für Ungeimpfte z.B.! LG für diese wird´s eher nicht mehr spielen!

    Und da jetzt alle rundherum so ruhig sind, soll´s doch immer wieder einmal aufgewärmt und am Köcheln gehalten werden!

    Ja nicht vergessen, erlahmen und drüberfahren lassen!

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