Gouverneur von Kalinigrad gegen das EU-Blockadespiel


Der Gouverneur des Gebiets Kaliningrad gab anlässlich der Blockade des Warenverkehrs durch die EU zu Bedenken, dass auch er das Blockadespiel spielen kann:

„Die Vorschläge, die wir gemacht haben, bleiben auf dem Tisch, ohne daß sie
in Frage gestellt werden. Sie sind von unterschiedlicher wirtschaftlicher Wirkung. Sie können also in jedem Fall als Bedrohung oder als Reaktion eingesetzt werden, im Fall, daß die Beschränkungen für den Straßentransit sanktionierter Waren nicht aufgehoben werden.
Wissen Sie, ich war vor ein paar Tagen am Grenzübergang Tschernyschewskoje, der an der Grenze zu Litauen liegt und ich kann Ihnen sagen, daß es sehr viele europäische Lastwagen und Autos mit europäischen Kennzeichen gibt, die das Gebiet Kalinigrad durchqueren und den Warenverkehr zwischen Rußland und den EU-Ländern abwickeln. Sie verdienen auf unserem Markt, sie sind auf unserem Markt präsent. Wir haben etwas, das wir beschränken können.“

❗️ Seit dem 18. Juni wurde der Warentransit zwischen Russland und der Exklave Kaliningrad durch Litauen blockiert. Russland und die EU haben sich mittlerweile darüber geeinigt, dass rund 80 Prozent der Waren wieder geliefert werden dürfen. Straßenverkehr und Eisenbahntransit bleiben blockiert.


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