Ukraine: Ein fester Schuß ins eigene Knie der West-Mächte


Gipfeltreffen von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika mit Gästen

Nur 48 Stunden vor dem Treffen der G7, der am stärksten industrialisierten Länder der Erde in Deutschland, veranstaltete die einflussreiche BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) an diesem Freitag virtuell das High-Level Forum on Global Development bei dem gemeinsam mit Vertretern anderer Länder und Schwellenländer die Bedeutung der Förderung von Multilateralismus und Integration angesprochen wurde. Am Ende des Treffens gab es Unterstützungsbekundungen für Gespräche zwischen Moskau und Kiew.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping war Gastgeber des virtuellen Treffens dieser Gruppe von Schwellenländern, die zusammen mehr als 40 % der Weltbevölkerung und ein Viertel des globalen BIP repräsentieren. Zu dem Treffen – als Teil des BRICS Plus-Formats – waren unter anderem die Staats- und Regierungschefs von Kasachstan, Saudi-Arabien, Argentinien, Iran, Ägypten, Indonesien, Nigeria, Senegal, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Thailand eingeladen. Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa betonte, dass wir alle den Wunsch nach einer stärkeren Vertretung und progressiven Perspektiven in Institutionen der globalen Governance teilen. Wir alle teilen eine gemeinsame Geschichte des Kampfes gegen Imperialismus, Kolonialismus, Ausbeutung und kontinuierliche Unterentwicklung“, betonte er. Bereits im Rahmen des XIV. Gipfeltreffens der Staatsoberhäupter der BRICS-Staaten hatte China die Bedeutung des Multilateralismus im Streben nach umfassender Kooperation als Alternative zur Weltordnung thematisiert. Der russische Präsident Wladimir Putin bekräftigte die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen den Staaten in Fragen der globalen und regionalen Agenda: „Nur auf der Grundlage einer ehrlichen und für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit, können wir Lösungen für die Krisensituation suchen, die sich in der Weltwirtschaft aufgrund der schlecht durchdachten und egoistischen Handlungen einiger Länder ergeben“. Der argentinische Präsident Alberto Fernández wiederum erklärte, dass der Integrationsblock für sein Land „eine ausgezeichnete Alternative für die Zusammenarbeit angesichts einer Weltordnung darstellt, die zum Wohle einiger weniger gearbeitet hat“. „Argentinien möchte sich diesem Raum anschließen und seine Beiträge als Mitglied anbieten, es stellt eine Plattform mit enormen Kapazitäten dar, um eine zukünftige Agenda zu diskutieren und umzusetzen, die uns in eine bessere und gerechtere Zeit führen wird“, sagte er. Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian dankte China für die Einladung und versicherte, dass sein Land „verspricht, effektiv in Richtung Entwicklung und Weltfrieden voranzukommen“. Ebenso wies Abdollahian darauf hin, dass er bei der Intervention des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi versuchen werde, „alle Möglichkeiten zur Förderung nationaler Ziele“ zu nutzen und dabei das Potenzial und die innovative Vision Teherans zu berücksichtigen. Gastgeber des BRICS-Gipfels war China.


2 Antworten zu “Ukraine: Ein fester Schuß ins eigene Knie der West-Mächte”

  1. Was bei G7 abgeht, paßt auf keine Kuhhaut. 18.000 (!!!) Polizischdennen und Polizischdennen, sogar hier über der Grenze Polizeiautos ohne Ende. Als Biden mit riesigem Konvoi durch Garmisch fuhr, wurde der Markt 90 Minuten komplett gesperrt. Kein Verkehr, kein Fußgänger durfte die Straße queren. Die Sperre galt auch für Einsatzfahrzeuge!!! Hier sieht man wieder einmal, wem die Piefkei gehört.

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