Uuntergrundbahnkurti soll Ehrengrab der Endstadt Wien bekommen.


Willi Resetarits: Stadt Wien bietet Ehrengrab an (theworldnews.net)

https://www.krone.at/2691049

Paßt! Wie sein ganzes Leben aus einem einzigen Schnorrertum aus der öffentlichen Hand bestand. Wie alle (!!) Resetaritser bezog auch er seinen Sold, über unseren Geldsack, aus den wundersamen Geldhöhlen des Küniglbergs. Über seine Musik (?) kann ich nicht urteilen, seine Texte, lassen wir das lieber. Bin gespannt, was Thomas Kugi – der zu uns kommen wird (*froi*) – sagen wird. Persönlich traf ich den Professor, ich hatte im Zugspitzsaal zu tun (Theatergruppe), am Abend trat er auf. Mittags kam die ganze Brut – was für Gestalten. Proletentum in Hochkultur. Der Superstar kam nicht rein, er erschien. Sichtlich gekünstelt tat er so, locker-lässig, als hätte er ein Kommando. Die Techniker ließen ihn in senem Glauben, so schien es mir. Sie waren so mein Eindruck, wirkliche Profis. Ich war für ihn Luft. Zweimal ging er wortlos vorbei, dann sagte ich einfach „Hoi“! Er drehte sich fragend um: „Isswas?“ Ich: „Ja und ob. In Tirol wird gegrüßt. Das nennt man Anstand!“ Er erschrocken: „Äää. Ajo Seawas“. Mein „Grüß Gott“ nahm er nicht auf. Wurscht! Wir bekamen zehn Karten geschenkt, nur einer von uns nahm sie an. Es soll allerdings einiges los gewesen sein. Das muß auch gesagt werden.
Jetzt fiel er besoffen die Kellerstiege runter, wohl auf Nachschubsuche, es spricht wirklich alles für ein Steuerzahlergrab.

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2 Antworten zu “Uuntergrundbahnkurti soll Ehrengrab der Endstadt Wien bekommen.”

  1. Ja, mein Fall war er auch nicht. Ich lehn solche – du hast es auf den Punkt gebracht – versoffenen Proleten, so hat er auf mich jedenfalls gewirkt, ab. Seine Musik kann ich nicht beurteilen, die Texte warn nicht meins!
    Mein Mann konnte ihm als Musiker durchaus was abgewinnen!

  2. Uiuiui, das sind ziemlich eindeutige Worte, lieber Franz…
    Ich habe zweimal mit ihm gespielt und das war recht lustig. Kenne einige seiner ehemaligen Musiker ziemlich gut bzw. lang und habe mit manchen von ihnen auch in anderen Bands gespielt und zum Teil noch immer..
    Ich finde, er hatte schon etwas von einem „Typen“ und hie und da ganz gute Wortmeldungen, solange es nicht um die Themen ging, für die er von der vereinten ‚Linkswelt‘ so verehrt wurde… Was seine ‚gutmenschlichen‘ Projekte betrifft, bin ich eher auf Deiner Linie. Vor allem seine zweite Band in seiner Ostbahn-Zeit, die „Combo“ war ziemlich gut, wie ich finde. Die anderen musikalischen Projekte wie „Stub’nblues“ usw. sind nicht ganz mein Geschmack, aber das soll seinen musikalischen „Output“ nicht schmälern.
    Als ursprünglich „Zuag’raster“ kenne ich die großkopferte Wiener Welt ziemlich gut, da ist ein mögliches oder tatsächliches arrogantes Auftreten von manchen keine Überraschung für mich. Aber meistens kann man das mit ein paar Sätzen wieder auflösen…
    Grüße, Thomas

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