Täglich grüßt … der Klimawandel


Täglich hören und lesen wir von der unabdingbaren Notwendigkeit das Klima retten zu müssen. Politiker jeder Couleur – mit Ausnahme der FPÖ – erklären uns welche Einschnitte nötig sind, um den Klimawandel stoppen zu können.
Der mutmaßlich größte Schaden für das Klima entstünde nach Lesart der Klimaapostel durch fossile Brennstoffe, weswegen diese zur Energiegewinnung künftig nicht mehr eingesetzt werden sollen. Es wird uns weisgemacht, mit alternativen Energiequellen wie Windrädern und Solarpaneelen den gesamten Energiebedarf decken zu wollen. Nun, sollte es sich die Sonne überlegen nicht zu scheinen oder wenn der Wind nicht wehen will, dann wird es wohl schwierig werden die benötigte Energiemenge erzeugen zu können. Sieht man den Tatsachen ins Auge wird rasch klar, daß der Bedarf mit alternativen Energiequellen weder für die Industrie, noch für private Haushalte bereitgestellt werden kann und durch die zur Zeit grassierende Verteuerung wahrscheinlich von den allermeisten Privatpersonen demnächst nicht mehr bezahlt werden kann.
Da diese Fakten sicherlich jedem bekannt sind, möchte ich auch nicht weiter darauf eingehen. Vielleicht sind die geneigten Leser ja auch schon mit alternativen Energiequellen ausgestattet, besitzen Fahr- und Lastenräder  um ihr tägliches Leben und ihre Versorgung damit zu meistern. 
Als bekannt setze ich auch voraus, daß sämtliche Klimaapostel dem normalen Bürger das Fliegen und Autofahren verbieten möchten.  Sie bedienen sich dazu den immer gleichlautenden  Lügen das Klima damit schützen zu wollen und zu können. 
Und da mutet es sehr seltsam an, daß ausgerechnet die größten Apologeten, darunter die grüne Umweltministerin und viele ihrer Regierungskollegen, diese für „Normalbürger“ vorgeschlagenen Regeln nicht selbst vorbildlich einhalten. Als konkretes Beispiel sei der mit einem Privatflugzeug – das  für Politiker laut Neusprech als „Bedarfsflieger“ bezeichnet wird – stattfindende Rückflug aus Katar, der Ministerin Gewessler aufgezeigt.

Grüne Ministerin in Privatjet, Begleiter per Holzklasse.

Grüne Ministerin flog in Privatjet von Katar nach hause.

Als weitere Begründung für den sicherlich angenehmen Privatflieger gibt das Ministerium die Dringlichkeit an und ist auch noch stolz darauf einen CO2 Ausgleich geleistet zu haben. Die klitzekleine Tatsache, daß all diese Zahlungen dem bald frierenden Steuerzahler aufgebürdet werden, scheint in der Selbstherrlichkeit der politischen Klimaretter untergegangen zu sein. Interessieren würde auch der Grund der Dringlichkeit, weshalb Frau Minister Gewessler nicht einen Linienflug nehmen konnte. 

Hier noch ein Beispiel für echte Chuzpe . Und während in Berlin die Polizei bereits mit Lasten-Fahrrädern unterwegs ist, kann die italienische Polizei zumindest noch behaupten: „ned amoi ohne mein Ferrari wari bari“ .


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